Die kurze Pause half den Morgenmuffeln am anstehende Programm mit vollem Elan teilzuhaben. Für die Biologen stand an diesem Tag, das Thema Naturschutz im Mittelpunkt. Zeitgleich waren die Mathematiker damit beschäftigt, sich über ihre Aufgaben die Köpfe zu zerbrechen. Die einzige Problematik bestand in der Räumlichkeit, denn getrennt waren wir nur durch eine dünne Schiebewand, was zur Folge hatte das man jedes Wort der jeweils anderen Gruppe verstand. Da war der ein oder andere lustige Moment vorprogrammiert. Als wir das Vormittagsziel erreicht hatten, gab es ein Mittag von dem die Vegetarier nicht allzu begeistert waren. Und danach anstatt wie üblicherweise eine Mittagspause einzulegen, ging es für die Biologen gleich weiter. Für uns hieß es jetzt nämlich die Biotope rund um Neuglobsow zu entdecken. Doch mit so viel Aufregung hatte keiner gerechnet, denn während Thea einen Berg im Erlenbruchwald herunterrollte, musste Pia den Block aus dem Wasser fischen, den sie zuvor hatte in den Schilfgürtel fallen lassen. Nach dieser ganzen Aufregung war es gut, dass es als wir wieder in unserem Quartier ankamen, erstmal Kaffee und Kuchen gab. Danach ging es dann für die Mathematiker weiter mit kniffligen Aufgaben. Anschließend ging es dann, ganz im Sinne des Naturschutzes um Recycling, denn wir bemalten Kronkorken mit altem Nagellack den wir von zu Hause mitgebracht hatten, an die Kronkorken wurden dann später Magnete geklebt. Dabei entstanden die schönsten Kunstwerke, das ging von Kronkorken die glitzerten, als würden sie eine ganz eigene Galaxie beinhalten, bis zu welchen bei denen man das Gefühl hatte angestarrt zu werden, weil ein Auge darauf gemalt worden war.
Am Abend gab es dann noch ein Quiz, bei dem die Biologen darauf getestet wurden was vom Tag hängen geblieben war und die Mathematiker ihr Wissen testen konnten. Als wir damit fertig waren schauten wir eine Dokumentation über Plastik in den Weltmeeren, die dem ein oder anderen die Lust je wieder etwas in Plastik verpacktes zu kaufen verdarb. Danach ließen wir den Tag ruhig am Lagerfeuer ausklingen, dabei wurden Würstchen über dem Feuer gegrillt und Erlebnisse untereinander ausgetauscht.
Am nächsten Morgen wurden dann die Bungalows aufgeräumt und gefegt. Anschließend gab es Frühstück. Danach ging es dann zum traurigen Teil des Wochenendes über, der Verabschiedung. Doch dieser Teil übernahm nie die Oberhand, denn wir wussten ja, dass wir uns In spätestens einem Monat wiedersehen würden, weil wir so etwas wie eine große Familie sind.
…denn wir sind der Waldhof!

 

 

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